Yoga bei der Menstruation

Kann man, wenn man die Periode hat überhaupt Yoga machen? Tut das dem Körper gut?

Unbedingt! Es gibt ein paar Dinge zu beachten, wenn du die Periode hast und Yoga praktizieren möchtest. Yoga kann sogar Menstruationsschmerzen lindern und dich beim natürlichen Prozess der Menstruation unterstützen.

 

Auf was du achten solltest bei Yoga und Menstruation

1. Pass deine Yogapraxis auf dich an

Während der Periode und auch davor und danach fühlt sich dein Körper anders an. Dein Körper und deine Stimmungslage verändern sich – das ist natürlich. Also passe auch deine Yogapraxis dir und deinem Körper an. Oftmals ist man nicht so leistungsfähig, sucht eher Ruhe und meidet Hektik und Stress. Baue Ruhe und Stille in deine Yogapraxis ein. Wie? Suche dir einfache Übungen im sitzen oder liegen, verwende Hilfsmittel und halte die Pose länger als gewohnt ca. 3 -5 Minuten. Übe eine entspannende Yin Yoga Einheit oder hüftöffnende Asanas, die entspannen deinen Unterleib.

2. Schalte einen Gang runter

Lass es während deiner Periode generell etwas ruhiger angehen, auch in deiner Yogapraxis. Schalte einen Gang runter und gönne dir und deinem Körper diese Erneuerungsphase. Ein Zyklus ist abgeschlossen, du lässt los und gibst ab. Zelebriere das. Zelebriere das Loslassen, das Entspannen, das Neue.

3. Entspannter Bauch

Da sich bei der Menstruation alles im Unterlieb abspielt und Schwellungen, Rückenschmerzen, etc. auftreten können, ist es wichtig nicht noch mehr Druck auf den Bauch auszuüben. Vermeide also während der Menstruation starke Drehungen, drehe lieber in die entgegengesetzte Richtung, sodass dein Bauchen offen ist und nicht gequetscht wird. Wenn ich meine Periode habe, halte ich nur ganz leicht die Bauchspannung und Uddiyana Bandha – zumindest für die erste 2-3 Tage meiner Periode.

4. Dreh- und Umkehrhaltungen während der Menstruation

Wie schon im oberen Punkt angesprochen, sollten Drehübungen nicht zu stark oder eben in die entgegengesetzte Richtung ausgeführt werden. Der Bauch soll dabei immer offen sein und nicht zusammengequetscht. Bei Umkehrhaltungen wie dem Kopfstand, Handstand oder Schulterstand gehen die Meinungen der Yogalehrer auseinander. Meine Meinung und Erfahrung ist dazu, dass jede das für sich selbst entscheiden muss. Jede Frau fühlt sich während der Menstruation anders. Wenn du dich fit genug fühlst, dann mach die Umkehrhaltungen. Im Zweifelsfall lass sie aus oder halte sie einfach nur kurz. Grundsätzlich ist es, dass bei der Periode ja alles nach unten fließt und da widersprechen Umkehrhaltungen dem natürlichen Fluss des Körpers. Wie gesagt, jede darf das für sich entscheiden und ihre Variante dafür wählen.

 

Welche Asanas sollen praktiziert werden?

Grundsätzlich kann man sagen, dass eher ruhige Asanas praktiziert werden sollten – am besten kühlende Positionen, also Vorbeugen. Hüftöffnungen wirken entspannend und entkrampfend bei der Menstruation.

Hier findest du ein paar Asana Beispiele, die du mit Hilfsmitteln für mehrere Minuten üben kannst.

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